Autor/-in:
Wacker Neea
Elektrolyte als Wundermittel?
Eine kritische Betrachtung aus gestalterischer Perspektive
Laura Hew
Abstract
In meiner Maturitätsarbeit gehe ich der Frage nach, ob Elektrolytprodukte im Sport wirklich notwendig sind und wie stark Werbung und gesellschaftlicher Optimierungsdruck mein Konsumverhalten beeinflussen.
Ausgangspunkt war meine eigene Erfahrung, Elektrolyte als selbstverständlichen Teil meiner sportlichen Leistung zu sehen. Ziel war es, diese Selbstverständlichkeit kritisch zu hinterfragen und gestalterisch zu verarbeiten.
Meine Arbeit kombiniert also Recherche mit gestalterischer Umsetzung. Dabei erhebe ich bewusst keinen Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit, sondern vereinfache komplexe Prozesse, um sie verständlich darzustellen.
Ich entwickelte eigene Metaphern und formte daraus eine Geschichte auf. Diese übersetzte ich im Comic „Corpus 18“ in eine metaphorische Science-Fiction-Welt. Ausserdem gab mir die digitale Umsetzung in Procreate die Freiheit, flexibel und experimentell zu arbeiten.
Im Verlauf der Arbeit wurde mir klar, dass der Körper viele Prozesse selbst regulieren kann und externe Produkte oft überschätzt werden. Ich wollte aufzeigen, wie stark Werbung unsere Wahrnehmung beeinflusst.
Die Arbeit zeigt, dass kreative Gestaltung ein wirkungsvolles Mittel sein kann, um komplexe Inhalte zugänglich zu machen und das eigene Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen.
