Autor/-in:
Tonini Nuria
Stillbrennen
Eine literarische Annäherung an die innere Einsamkeit der Generation Z
Markus Hanhart
Kantonsschule Küsnacht
Deutsch
Abstract
Im Rahmen meiner Maturitätsarbeit habe ich im Fach Deutsch ein Buch über die innere Einsamkeit der Generation Z geschrieben.
Ziel meiner Arbeit war in erster Linie, diese innere Einsamkeit spürbar zu machen, indem ich alltägliche Emotionen, die oft verborgen, bzw. unausgesprochen bleiben, teilte. Diese Emotionen bildeten meine insgesamt 18 Texte, darunter beispielsweise Gossip, Erwachsenwerden, Vermissen, etc. So konnte ich bei der Gen Z einerseits ein Gefühl der Zugehörigkeit kreieren, während weitere Generationen Verständnis zu meinen Texten aufbringen sollten. Weiter war es mir wichtig, meiner Leserschaft keine fortlaufende Handlung, sondern ein Gefühl zu hinterlassen, welches viel Platz für Reflexionen lassen sollte. Eine Zielsetzung war ausserdem, durch eine distanzierte Erzählweise das Gefühl der Ohnmacht zu erzeugen, ständig mit einer Person vernetzt zu sein, ohne sie je ganz zu erreichen.
Im entstandenen Werk Stillbrennen steht die Protagonistin stellvertretend für die Generation Z. Sie durchlebt Augenblicke, die in allen Kapiteln jeweils in eine Alltagssituation und ein abschliessendes Gedicht gegliedert sind, um Diversität und emotionale Wirkung zu verstärken.
Als Grundlage für meine Texte dienten neben eigenen Beobachtungen der heutigen Jugend eine anonyme Umfrage und viele Gespräche mit Bekannten.
Im Endeffekt bin ich sehr dankbar, durch diese literarische Umsetzung einen Zugang zu einer innerlich einsamen Generation geschaffen zu haben, der zu teilen ermutigen sollte, was wir noch still in uns tragen – und uns so vielleicht weniger einsam macht.
