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Autor/-in:

Bäni Annika

Ibsens Nora künstlerisch interpretiert

Ein Zusammenspiel von Literatur und Bildender Kunst

Betreuer/-in:
Martina Albertini
Schule:

Kantonsschule Büelrain

Kunst
Die intensive Auseinandersetzung mit Nora, insbesondere durch das Malen, vertiefte mein Verständnis für die Figur und brachte mich ihr näher.
Abstract

Diese Maturitätsarbeit setzt sich mit der Verbindung von Literatur und Bildender Kunst auseinander und geht der Frage nach, wie sich ein literarisches Werk malerisch darstellen lässt. Als Grundlage dient Henrik Ibsens Drama „Ein Puppenheim“, wobei die Entwicklung der Protagonistin Nora im Zentrum steht.

Zunächst werden die sozialen und historischen Hintergründe des Werkes sowie seine Rezeption untersucht, insbesondere im Hinblick auf seine Bedeutung für die Frauenbewegung. Darauf aufbauend erfolgt eine eigenständige Analyse und Interpretation des Dramas mit Fokus auf Noras Charakterentwicklung. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die künstlerische Umsetzung.

Diese erfolgt in Form einer Bilderreihe. In drei Ölgemälden wird die Entwicklung Noras dargestellt. Diese Bilderreihe wird anschliessend betrachtet, erläutert, begründet und reflektiert. Die künstlerische Umsetzung hebt zentrale Aspekte ihrer Entwicklung hervor und macht emotionale sowie symbolische Ebenen sichtbar.

Die Arbeit zeigt, wie Literatur und bildende Kunst miteinander in Beziehung treten und dadurch neue Zugänge zum Verständnis einer literarischen Figur entstehen können.